Der Schütze wird von Jupiter regiert, dem Planeten der Expansion und des höheren Wissens. Während der Skorpion in die Tiefe grub, strebt der Schütze in die Weite und Höhe. Er ist der Archetyp des Philosophen-Kriegers – halb Tier (Instinkt), halb Mensch (Geist), der auf die Sterne zielt.

In der Liebe sucht der Schütze keinen „Besitz“, sondern einen Weggefährten.

Mentaler Horizont: Ein Schütze braucht jemanden, mit dem er gemeinsam wachsen kann. Wenn eine Beziehung stagniert oder einengend wird, fühlt er sich energetisch erstickt. Er liebt die Jagd und die Begeisterung, braucht aber einen Partner, der seine eigene Freiheit ebenso schätzt.

Die Wahrheit als Bindeglied: Er ist direkt und erwartet das auch vom Gegenüber. Spiele oder emotionale Manipulation (wie beim Skorpion) durchschaut er zwar, sie langweilen ihn aber oder stoßen ihn ab. Seine Liebe ist großzügig, solange die „Vision“ der gemeinsamen Zukunft noch leuchtet.

Leber und Oberschenkel: Physiologisch regiert der Schütze die Leber (Reinigung und Stoffwechsel) und die Oberschenkel (die Muskeln, die uns vorwärts bringen). Stress zeigt sich bei ihm oft durch einen Drang zur körperlichen Verausgabung oder durch Leberthemen, wenn er seinen „Sinn“ im Leben nicht ausleben kann.

Das Feuer der Begeisterung: Ein Schütze muss „brennen“. Wenn er keine Vision hat, für die er sich begeistern kann, erlischt seine Lebenskraft sehr schnell und er wird zynisch. Zynismus ist bei einem Schützen das sicherste Zeichen für eine tiefe seelische Krise.