Die Fische werden klassisch von Jupiter (Expansion) und modern von Neptun (Transzendenz) regiert. Sie sind das Prinzip der Einheit. Während alle anderen Zeichen versuchen, eine Identität aufzubauen, ist die Aufgabe der Fische, diese Identität wieder dem Kosmos zu übergeben. Sie sind die Schwelle zwischen den Welten.

In der Liebe suchen Fische nicht nur einen Partner, sondern eine Seelenverwandtschaft, die über das Irdische hinausgeht.

Die Grenzenlosigkeit: Da sie keine natürlichen psychischen Grenzen haben, nehmen sie die Gefühle des Partners wie ein Schwamm auf. Das kann zu einer tiefen, fast telepathischen Nähe führen, birgt aber die Gefahr der Co-Abhängigkeit.

Die bedingungslose Annahme: Ein Fisch liebt das Potenzial einer Seele, nicht unbedingt die Person, wie sie gerade vor ihm steht. Er ist der einzige, der wirklich vergeben kann, weil er versteht, dass jeder Schmerz aus der Unwissenheit kommt. Er braucht einen Partner, der ihn erdet, ohne seine Träume zu verspotten.

Die Füße und das Lymphsystem: Physiologisch regieren die Fische die Füße (unser Kontakt zur Erde) und das Immunsystem. Sie sind extrem anfällig für Umwelteinflüsse, Medikamente und Stimmungen anderer.

Die Notwendigkeit der Stille: Für einen Fisch ist Rückzug kein Luxus, sondern überlebenswichtig. Er muss sich regelmäßig von den energetischen Abfällen anderer reinigen. Wasser – im physischen Sinne – ist sein wichtigstes Heilmittel. Er muss buchstäblich „abtauchen“, um sich wiederzufinden.